Telefon : +41 22 757 67 57 frontdesk@destination-montagne.ch
  • Français
  • English
  • Deutsch

Der Chasseral von Savagnières aus

Der Chasseral ist nach Mont Tendre (1679 m), Dôle (1677 m) und Chasseron (1608 m) der vierthöchste Gipfel im Schweizer Jura. Er gipfelt auf 1606m und bietet eine unvergleichliche Aussicht auf das Mittelland und die Alpen.

Der Gipfel ist im Sommer bequem mit dem Auto bis zum Hôtel du Chasseral zu erreichen. Man folgt dann einfach die kleine asphaltierte Strasse, die für den Verkehr gesperrt ist. Aber ich würde empfehlen, den Aufstieg stattdessen zu Fuss zu machen. In diesem Fall kann man von einem der Dörfer des Plateaus de Diesse aus starten. Ich würde jedoch eher vorschlagen, die Nordwestseite zu besteigen, weil wir uns die Überraschung der Aussicht bis zum letzten Moment vorbehaltet wird.

Ein grosser Klassiker besteht in der Besteigung der Combe Grède, ein eindrucksvolles Durchbruchstal, das in das Vallon de Saint-Imier auf der Höhe von Villeret führt. Die Combe Grède befindet sich jedoch im gleichnamigen Eidgenössischen Jagdbanngebiet und es ist wichtig, die damit verbundenen Beschränkungen zu respektieren. Darüber hinaus werden einige Elemente des Combe Grède-Pfads im Winter abgebaut, und das Vorhandensein von Eis könnte das Durchgehen sehr problematisch, wenn nicht sogar unmöglich machen. Aus diesem Grund ist dieser Weg während der Wintermonate gesperrt. Es gibt jedoch viele andere Möglichkeiten, den Chasseral von der Seite des Vallon de Saint-Imier aus zu besteigen.

Man kann zum Beispiel in das kleine Skigebiet Bugnenets-Savanières fahren. Es gibt einen grossen Parkplatz, auf dem man sein Auto abstellen kann (besonders jetzt, wo es keinen Schnee gibt).

Über die im Winter ab der Bushaltestelle Métairie des Plânes gesperrte Chasseral-Strasse gelangt man in kurzer Zeit zu dieser Métairie. Im Winter ist es wahrscheinlich vorteilhaft, den kleinen Pfad zu folgen, der direkt zum Plan l’Egasse führt. Allerdings ist man dann gezwungen, einem Abschnitt der asphaltierten Strasse zu folgen. Da der Verkehr zu dieser Jahreszeit dort jedoch verboten ist, stellt dies kein allzu grosses Problem dar. Im Sommer würde ich es vorziehen, dem markierten Weg zu folgen, der zur Métairie de l’Egasse führt und über der Höhe zur Métairie de Saint-Jean führt.

Von dieser Stelle aus erscheint die Fortsetzung deutlich: der Pfad geht quer den Hang unter den Felsen hinauf. Nachdem man die Felsen durchquert hat, erreicht man die kleine asphaltierte Strasse unweit des Hôtel du Chasseral. Man folgt dann einfach diese Strasse, um den Gipfel zu erreichen, der durch ein geodätisches Signal markiert ist, das sich nur einen Steinwurf vom Turm entfernt befindet.

Für den Rückweg steigt ich so gut wie möglich die Felsen hinab, um die Kurve der kleinen Strasse zu schneiden, die von der Vacherie de Nods hinaufführt. Ich folgte dann dem markierten Weg, der einen kleinen Pass in der Nähe des Petit Chasseral quert und zur Métairie de Morat absteigt. Von diesem Chalet aus folgte ich das lange und eintönige Tal bis hinunter zum Prés aux Auges. Dabei konnte ich dem guten Weg folgen, der unter den Felsen der Egasse hindurch und zu den Weiden der Métairie des Planes führte. Man sollte nicht versäumen, La Corne zu besteigen, einen prächtigen Aussichtspunkt oberhalb von Combe Grède.

Route: Les Savagnières – Métairie des Plânes – Plan l’Egasse – Chasseral – Métairie de Morat – Pré aux Auges – La Corne – Métairie des Plânes – Les Savagnières
Distanz: 12 km
Höhenunterschied: 600m
Dauer: 4 Stunden

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert