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Versuch Pointe d’Orny

Vor ein paar Jahrzehnten, wenn man zur Trient-Hütte gehen wollte, musste man den Gletscher unterhalb der Cabane d’Orny erreichen, um auf oberhalb des spaltenreichen Abschnittes zu gelangen. Um nach Trient zu gelangen, musste man für den Gletscher ausgerüstet sein: Eispickel, Steigeisen, Klettergurt und Seil.

Mit dem Rückzug des Orny-Gletschers ist es nun möglich, die Trient-Hütte zu erreichen, ohne auf dem Gletscher gehen zu müssen. Man sollte dabei die Karte sorgfältig nachschlagen, da man versucht ist, einen guten Weg zum Gletscher zu folgen.

Von der Orny-Hütte muss man einen gut markierten Pfad folgen, der den Orny-See in einer breiten Schleife nach Norden umgeht, um unter den Aiguilles Tourelles durchzuqueren. Ein kurzer Abschnitt durch die alte Moräne ist etwas knifflig und erfordert ein gutes Gleichgewicht. Ein Stück weiter geht man an einem kleinen See entlang, den der Gletscher hinterlassen hat, bevor man durch die gletscherschliff-Felsen klettert. Dies ist der heikelste Abschnitt: man muss eine kleine Wand erklimmen, die zu einem Felsband führt. Weiter oben quert der Weg oberhalb des Gletschers durch eine luftige Stelle (die an die in der Nähe von La Breya errinert, aber ohne Vegetation). Es dauert nicht lange, um die Ecke zu gehen und die Trient-Hütte zu erreichen.

Von der Trient-Hütte aus lohnt es sich, zur benachbarten Pointe d´Orny zu steigen. Natürlich ändert sich das Gelände, da es keinen Pfad mehr gibt, und man muss sich den Weg durch die grossen Felsbrocken machen. Ein paar undeutliche Spuren deuten auf die einfachste Route. Oben geniesst man eine Rundsicht, die die Mühe belohnt.

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